Net Working Capital - Definition

Das Net Working Capital – auch Nettoumlaufvermögen genannt – ist eine Kennzahl, die sich anhand der Unternehmensbilanz berechnen lässt. Sie gibt Auskunft über die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens und beschreibt den Teil des Vermögens, der kurzfristig und zinslos im Unternehmen vorhanden ist, um kurzfristige Verbindlichkeiten aus eigenen Mitteln zu bezahlen – ohne Fremdmittel oder Eigenkapital dazu aufzuwenden. Das Geld bleibt im Umlauf und nur kurzfristig im Unternehmen.

 

Ist der Net Working Capital hoch oder niedrig?

Interpretation des NWC:

Ein hohes Nettoumlaufvermögen hilft einem Unternehmen in seiner Geschäftstüchtigkeit. Daraus folgt: Je höher das NWC, desto gesicherter sind demnach Liquidität und Beweglichkeit des Betriebs. Dies wird als positives Net Working Capital bezeichnet. Ist der Wert negativ, also niedrig, benötigt das Unternehmen Fremdkapital für seine Geschäfte – das wirkt sich auf Dauer ungünstig auf das Unternehmen aus.