SWIFT- und BIC-Codes: Was ist das und wozu dienen sie?

09. März 2022

Geldverkehr

Inhaltsübersicht

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      Internationale Zahlungen an Konten ausländischer Banken gehören seit geraumer Zeit für Unternehmer dazu – bei manchen tagtäglich, bei anderen nur vereinzelt. SWIFT- und BIC-Codes ermöglichen eine simple und sichere Abwicklung der Transaktionen auch über Landesgrenzen hinweg.

      Wozu dient das SWIFT-System?

      Geld zirkuliert, Verbindlichkeiten müssen beglichen werden – auch über Ländergrenzen hinweg. Zwischen Unternehmen geschieht dies gewöhnlich per Überweisung. BIC-Codes (mitunter auch als SWIFT-Codes bezeichnet) übernehmen dabei die zentrale Sicherheitsfunktion im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr. Der BIC-Code ermöglicht eine weltweit eindeutige Identifizierung von Banken und anderen Finanzinstitutionen und garantiert, dass das Geld schnell und sicher auch auf dem Konto landet, für das es bestimmt ist.

      Gibt es einen Unterschied zwischen SWIFT- und BIC-Codes?

      SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) ist die Organisation, die das besonders sichere Telekommunikationsnetz betreibt, das von mehr als 11.000 Kredit- oder Finanzinstituten weltweit für deren internationalen Zahlungsverkehr genutzt wird.

      Die Abkürzung BIC wiederum steht für Bank Identifier Code. Innerhalb des SWIFT-Netzwerks werden alle teilnehmenden Institute durch dieses Kürzel identifiziert. Beide Bezeichnungen werden jedoch im Sprachgebrauch oft synonym verwendet.

      BIC-Codes sind obligatorisch bei Auslandsüberweisungen

      BIC-Codes stellen zweifelsfrei sicher, dass nötige Details für eine reibungslose Zahlungsabwicklung eingehalten werden und reduzieren, über Landesgrenzen hinweg, das Risiko von Transaktionsfehlern. Damit wird nicht nur die Sicherheit für Unternehmen und Banken bei der Zahlungsabwicklung erhöht, auch Endverbraucher profitieren von diesem internationalen System.

      Mit dem BIC-Code allein ist es jedoch nicht getan: Um auch das einzelne Empfängerkonto zu identifizieren, braucht es zusätzlich eine Kontonummer, in der Regel die IBAN, die grundsätzlich als eine global eindeutige Bezeichnung eines Kontos definiert ist. Jedoch kann sie allein diese Funktion derzeit noch nicht für alle Konten der Welt erfüllen und benötigt ergänzend den BIC-Code.

      Mit der Verwendung von BIC-Code und IBAN können weltweite Transaktionen zügig und sicher vorgenommen werden. Verbleibt das Geld jedoch innerhalb des Europäischen Zahlungsraumes (SEPA), entfällt bei SEPA-Überweisungen bereits seit 2016 die Verwendung des BIC, die IBAN genügt –, so dass kein Unterschied zwischen einer nationalen und einer europaweiten Zahlung besteht.

      Wie setzt sich ein BIC-Code zusammen?

      Der BIC-Code besteht aus acht bzw. elf Ziffern, die der eindeutig überprüfbaren Identifizierung von Kreditinstituten nach dem ISO-Standard 9362 dienen. In diesen Ziffern des BIC-Codes ist der Namen des Instituts (Ziffer 1 bis 4), das Herkunftsland (Ziffer 5 und 6), die Codierung des Ortes (Ziffer 7 und 8) sowie gegebenenfalls der Standort der Bankfiliale (Ziffer 9 bis 11) enthalten.

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