Welche Arten von Factoring gibt es?

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Welche Arten von Factoring gibt es?

Welche Arten von Factoring gibt es?

Factoring bezeichnet im Allgemeinen die Vorfinanzierung einer Forderung. Doch wer sich einmal zu dem Thema informiert, wird auf verschiedene Bezeichnungen stoßen. Hier erhältst Du einen Überblick über die wichtigsten Factoring-Arten und ihre Eigenschaften.

Factoring-Arten im Überblick:

  1. Full-Service-Factoring
  2. Inhouse-Factoring
  3. Echtes und unechtes Factoring
  4. Offenes und stilles Factoring
  5. Fälligkeitsfactoring
  6. Export- und Import-Factoring
  7. Reverse-Factoring

Full-Service-Factoring

Beim Full-Service-Factoring handelt es sich um die gängigste Variante des Forderungsverkaufs, weshalb sie auch klassisches oder Standardfactoring genannt wird. Sie umfasst neben der Finanzierungsfunktion auch die Risikoabsicherung und das Debitorenmanagement. Das bedeutet, Du erhältst Dein Geld nicht nur sofort, sondern Du bist auch bei Zahlungsausfällen abgesichert und Deine Buchhaltung wird entlastet. Denn diese muss sich nicht mehr um das komplette Forderungs- und Mahnwesen kümmern.

Full-Service-Factoring kurz erklärt.
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Inhouse-Factoring

Dem Full-Service-Factoring steht das Inhouse-Factoring gegenüber (auch Bulk- oder Eigenservice-Factoring genannt). Bei dieser Variante erhält der Factoringkunde die Finanzierung und den Ausfallschutz, verzichtet aber auf weitere Dienstleistungen. Diese Factoring-Art richtet sich grundsätzlich an Unternehmen mit professionellem Debitorenmanagement.

Echtes & unechtes Factoring

Echtes und unechtes Factoring unterscheiden sich vor allem in der Übernahme des Ausfallrisikos (Delkrederefunktion). Beim echten, auch Non-Recourse-Factoring genannt, kauft der Factor die Forderung an und übernimmt das volle Ausfallrisiko bei Zahlungsunfähigkeit. Damit haben Factoringkunden die Gewissheit, dass ihre Forderungen pünktlich beglichen werden. Beim unechten Factoring (Recourse-Factoring) erhält der Kunde keinen Zahlungsausfallschutz.

Offenes & stilles Factoring

Beim offenen Factoring wird der Rechnungsempfänger über den Verkauf der Forderung informiert. Die Zahlung geht so direkt an den Factoringanbieter und der Ablauf wird wesentlich erleichtert. Im Gegensatz dazu wird beim stillen Factoring der Forderungsverkauf nicht offen gelegt. Diese Form des Factorings wird in Deutschland meist seltener genutzt und angeboten.

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Fälligkeitsfactoring

Anders als bei den meisten Factoring-Arten erhält der Kunde beim Fälligkeitsfactoring den ausstehenden Rechnungsbetrag erst am Tag der Fälligkeit. Dabei geht es vor allem um den Risikoschutz und den entlastenden Service beim Debitorenmanagement. Diese Form wird vor allem von Unternehmen mit hoher Eigenkapitalbasis bzw. starker Liquidität genutzt, die Zeit und Personal beim Debitorenmanagement sparen wollen.

Export-Factoring & Import-Factoring

Zu den verschiedenen Arten des Factoring gehören auch das sogenannte Export- und Import-Factoring. Darunter versteht man Factoring für grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr. Nutzt ein inländisches Unternehmen (Exporteur) Factoring, um seinen Geschäftspartnern im grenzüberschreitenden Handel längerfristige Zahlungsziele einzuräumen, handelt es sich um Export-Factoring. Bei Importgeschäften hingegen nennt sich dieser Vorgang Import-Factoring.

Reverse-Factoring

Um sich Skonti beim Wareneinkauf zu sichern, nutzen einige Unternehmen auch das Reverse-Factoring. Wie der Name erahnen lässt, wird hier das Factoring im umgekehrten Sinne angewendet. Es betrifft also nicht die Forderung gegenüber einem Kunden, sondern die Verbindlichkeit gegenüber einem Lieferanten.

Diese Form der Finanzierung wird gerne auch mit dem Finetrading verwechselt. Dabei unterscheiden sich beide Lösungen darin, dass beim Finetrading der Finetrader die Ware kauft und dann an das Unternehmen verkauft. Beim Reverse-Factoring hingegen ist das Unternehmen der Käufer und der Factor übernimmt lediglich die Verbindlichkeit.

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