Achtung Mythos: Die 9 gängigsten Irrtümer zum Finetrading

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Achtung Mythos: Die 9 gängigsten Irrtümer zum Finetrading

Lass Dich nicht ins Bockshorn jagen! Zwar klingt allein das Wort „Finetrading“ kompliziert und Du als Unternehmer hast sicherlich schon Einiges zum Thema Einkaufsfinanzierung gehört. Doch das muss nicht alles stimmen. Oft ist es nicht leicht Fakt und Mythos auseinanderzuhalten. Deshalb räumen wir an dieser Stelle mit den 9 gängigsten Irrtümern zum Finetrading auf.

Irrtum #1: Finetrading ist kompliziert.

Du weißt nicht, was Finetrading ist? Kein Problem! Wir erklären es Dir ganz einfach: Finetrading ist eine Form der Zwischenfinanzierung. Der Finetrader bezahlt den Einkauf seines Kunden und „verkauft“ ihm anschließend die Ware mit einem verlängerten Zahlungsziel. So lassen sich Liquiditätsengpässe beim Wareneinkauf vermeiden.

Irrtum #2: Eine Einkaufsfinanzierung ist teuer.

Zu den größten Mythen rund ums Finetrading zählt auch die Aussage, dass eine Wareneinkaufsfinanzierung zu teuer sei. Zwar gilt: Je länger Ihr Zahlungsziel ist, desto teurer ist auch eine Finanzierung. Du hast jedoch die Möglichkeit bei Deinem Lieferanten einen hohen Skonto auszuhandeln, da Du sofort die Rechnung begleichst. Dadurch kannst Du richtig Geld sparen.

Irrtum #3: Finanzieren lohnt sich nur bei drohender Insolvenz.

Wahr ist, dass mit ordentlichem Liquiditätsmanagement und dem Einsatz von Einkaufsfinanzierung so manches Unternehmen eine drohende Pleite abwenden konnte. Der Irrtum besteht jedoch darin, dass Finetrading ausschließlich in der Insolvenz zur Anwendung kommen sollte. Im Gegenteil: Unternehmen mit großem Wachstum oder saisonalem Geschäft können durch eine Vorfinanzierung punktuelle finanzielle Belastungen ausgleichen.

Irrtum #4: Du kannst nur im Inland einkaufen.

Viele Finetrading-Kunden der aifinyo AG bestellen ihre Ware im Ausland (z.B. China). Gerade aufgrund der langen Transportzeiten und der dadurch bedingten Vorausbezahlung ist eine Vorfinanzierung des Einkaufs für viele Unternehmer unerlässlich. Der Mythos, dass Einkaufsfinanzierung nur etwas für Bestellungen im Inland sei, ist demnach falsch.

Irrtum #5: Beim Finetrading kannst Du nicht mit dem Lieferanten verhandeln.

Wenn Du Deinen Wareneinkauf durch Finetrading absicherst, kannst Du wesentlich besser mit Deinem Lieferanten verhandeln. Du bezahlst Deinen Einkauf sofort. Das bedeutet, dass auch Dein Lieferant sein Geld sofort erhält. Dadurch kannst Du meist höhere Skonti und Rabatte aushandeln, die im besten Fall sogar die Kosten für den Finetrader amortisieren.

Irrtum #6: Garantieansprüche verfallen bei einer Einkaufsfinanzierung.

Zwar kauft der Finetrader in vielen Fällen die Ware vom Händler für eine symbolische Sekunde. Im Anschluss verkauft er diese inklusive Garantie- und Gewährleistungsansprüche direkt an Dich weiter. Du bist also weiterhin der unmittelbare Eigentümer der Ware – mit allen Rechten und Pflichten. Der Mythos, dass Garantieansprüche bei einer Einkaufsfinanzierung verfallen, ist also falsch.

Irrtum #7: Finetrader verlangen viele Sicherheiten.

Wenn Du Dich für Finetrading registrierst, wird zwar Deine Bonität geprüft. Die Hürden sind jedoch generell niedriger als bei einer Bank. In der Regel reicht ein Einblick in Deine Geschäftszahlen (z.B. über einen aktuellen Jahresabschluss oder eine BWA) aus. Bürgschaften oder andere Sicherheiten werden nur in Einzelfällen verlangt.

Irrtum #8: Nur die Hausbank bietet die besten Konditionen für Kredite.

Gerade in Zeiten der Niedrigzinsen hört man immer wieder, dass nur die Hausbank die besten Konditionen für Kredite biete. Das kann sich durchaus als Irrtum erweisen, wenn Du einmal genauer hinsiehst. Darüber hinaus solltest Du Deine Bankenlinien für größere Investitionen freihalten. Mit einer Einkaufsfinanzierung kannst Du schnell und unkompliziert Waren finanzieren und Deine Kreditlinie bei der Bank entlasten.

Irrtum #9: Du musst Dich zwischen Bankkredit und Finetrading entscheiden.

Wie bereits gesagt, ist eine Wareneinkaufsfinanzierung eine sinnvolle Ergänzung zum klassischen Bankkredit. Als alternative Lösung fügt sich Finetrading hervorragend in Deinen Finanzierungsmix ein, der aus Darlehen, Kontokorrentkredit, Leasing und Factoring bestehen kann.